Phoniatrie/Pädaudiologie

Pädaudiologie
Abklärung kindlicher Hör-, Sprach- und Sprechstörungen
- Kinderhörtests durch Reaktionsbeobachtung
im freien Schallfeld - Spiel- und Tonaudiometrie
- Sprachaudiometrie
- Otoakustische Emissionen
- Logopädische Untersuchung, Beratung und Therapie
bei Kindern mit Hörstörungen
Frühzeitig erkannt, können verschiedene Formen von Hörstörungen rechtzeitig behandelt und mit Hörgeräten versorgt werden. Die entsprechende Diagnostik mit Hörtest kann schon bei Neugeborenen durchgeführt werden. Die Anpassung und Versorgung mit Hörgeräten ist bei vorliegender Hörstörung innerhalb der ersten 6 Lebensmonate möglich.
Phoniatrie
Sprech-, Stimm-, Sprach- und Schluckstörungen
Stimmstörungen (Dysphonien) werden in organische und funktionelle Stimmstörungen eingeteilt. Zu den organischen Dysphonien zählen Stimmlippenzysten, Polypen, Ödeme, Vernarbungen, angeborene Kehlkopf- und Stimmlippenfehlbildungen. Zu den funktionellen Dysphonien gehören hyperfunktionelle und hypofunktionelle Dysphonien, Belastungsdysphonien, psychogene Stimmstörungen und auch Sonderformen wie z. B. die spasmodische Dysphonie.
Sprech- und Sprachstörungen (Aphasie / Dysarthrie) sind häufig durch cerebrale Erkrankungen verursacht, insbesondere nach einem Schlaganfall. Auch andere Erkrankungen gehen häufig mit Sprech- und Sprachstörungen einher, z. B. Multiple Sklerose, Morbus Parkinson und degenerative Hirnerkrankungen.
Schluckstörungen treten zunehmend bei älteren Patienten auf, jedoch auch nach Operationen im Kopf- Hals- Bereich, nach Tumoreingriffen, Bestrahlungen, bei Stimmlippenstillstand und nach Intubationen. Neurologische Erkrankungen führen ebenfalls häufig zu Veränderungen des Schluckmusters und zur erschwerten Nahrungsaufnahme.
Bei jeder Schluckstörung (Dysphagie) sollte zunächst eine fiberoptisch kontrollierte Schluckdiagnostik erfolgen um anschließend eine adäquate Therapie (logopädische Therapie / Dysphagietherapie) einzuleiten.













